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Stasikomödie

Stasikomödie
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Stasi 576

Berlin, heute: Auf Dr√§ngen seiner Freunde, seiner Frau, Kinder und Enkel hatte sich Ludger Fuchs (J√∂rg Sch√ľttauf) entschlossen, Einsicht in seine Stasi-Akte zu beantragen. Heute ist er ein prominenter, ja, popul√§rer Romanautor, gestern war er ein Held des Widerstandes der DDR; er stand also zwangsl√§ufig unter Beobachtung der Staatssicherheit. Stolz pr√§sentiert Ludger seiner versammelten Familie die dicke Akte. Alles hat die Stasi dokumentiert und kommentiert: seine Wohnung, seine Katze, selbst Szenen mit seiner Frau Corinna (Margarita Broich) im Ehebett… Aber dann: „Was ist denn das?!“ Ein zerrissener und wieder zusammengeklebter Brief, sehr detailliert, sehr intim…. Also von Corinna war der bestimmt nicht, und Corinna will es jetzt genau wissen. Ludger wiegelt ab: „Das war doch vor Deiner Zeit…“ Aber es ist zwecklos, die Stasi hat alles genau dokumentiert. W√ľtend packt Ludger seine Akte zusammen und entflieht vor dem inzwischen handfest und laut gewordenen Ehestreit nach drau√üen. Vor dem Haus z√ľndet er sich eine Zigarette an und bl√§st den Rauch nachdenklich in die Sonne. Und er erinnert sich an den jungen Mann (David Kross), den die Stasi einst angeworben hatte, um in die Boh√®me des Prenzlauer Bergs einzutauchen, sie auszukundschaften und zu zersetzen. Und wie ihm das Leben dort sofort so sehr gefallen hatte: die Freiheit, die Frauen (und nicht nur eine!), dass er schon bald seinen Auftrag vergessen hatte… Quelle: constantin-film.de“

FSK ab 12 Jahren freigegeben

Dauer: 116 Minuten

ab dem 26. Mai 2022 im Kino Westerland

 

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